Immobilienfachwirt vs. Immobilienwirt: Was ist der Unterschied?

Möchten Sie Ihren beruflichen Weg in die Immobilienbranche einschlagen, stehen Sie vor einer großen Vielfalt an Möglichkeiten. Einerseits können Sie eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren oder andererseits den Quereinstieg wagen. Zu zwei der beliebtesten Berufsprofile zählen der Immobilienfachwirt und der Immobilienwirt, die sich auf den ersten Blick ähneln, aber dennoch unterschiedlicher kaum sein könnten.

Wir verraten Ihnen nachfolgend, was der Unterschied zwischen einem Immobilienfachwirt und einem Immobilienwirt ist, wie Sie Ihre Karriere gestalten können und für wen sich welcher Bildungsweg lohnt.

Das Wichtigste zum Unterschied zwischen einem Immobilienfachwirt und einem Immobilienwirt

Was ist ein Immobilienfachwirt?

Zum Immobilienfachwirt werden Sie über eine Weiterbildung, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) anerkannt ist.

Die Weiterbildung ist für Personen gedacht, die bereits in der Immobilienbranche tätig sind und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen möchten. Sie deckt verschiedene Aspekte des Immobilienmanagements ab, einschließlich Immobilienbewertung, Immobilienmarketing, Immobilienfinanzierung und Recht.

Als Immobilienfachwirt sind Sie qualifizierter Experte in der Immobilienbranche. Sie können als Führungskraft im Immobiliensektor arbeiten und hier die Konzeption und Realisierung von immobilienwirtschaftlichen Projekten sowie das Objektmanagement übernehmen und alle kaufmännischen und verwaltenden Aufgaben übernehmen.

Zudem können Sie in Anstellung in verschiedenen Bereichen arbeiten, darunter Immobiliengesellschaften, Maklerunternehmen, Fondsverwaltungen, Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Wohnungsbauunternehmen und -genossenschaften, Wohnungseigentums- und Mietverwaltungen.

Was ist ein Immobilienwirt?

„Immobilienwirt“ ist ein eher allgemeiner Begriff und nicht spezifisch. Sie können als Immobilienwirt verschiedene Rollen innerhalb der Immobilienbranche einnehmen, darunter Immobilienmakler oder Immobilienverwalter.

Als Immobilienwirt sind Sie zumeist selbstständig. Um in der Immobilienbranche tätig zu werden, benötigen Sie lediglich eine behördliche Maklererlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO), einen Gewerbeschein und müssen den Nachweis über eine Weiterbildung von mindestens 20 Zeitstunden (à 60 Minuten) innerhalb von drei Jahren mitbringen.

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Zu Ihren Aufgaben gehören die Vermarktung und Vermittlung von Immobilien, die Beratung von Kunden und der Abschluss von Verträgen. 

Anders als der Immobilienfachwirt müssen Sie für den Titel an sich keine Weiterbildung durchlaufen. Für den Erfolg ist eine Qualifizierung dennoch unerlässlich. Nehmen Sie beispielsweise an einer Schulung der IHK oder einem IVD Lehrgang teil. Ebenso kann ein Fernstudium Sie einen großen Schritt weiterbringen. Oder Sie starten mit einem Partner wie iad.

Diana Marko, Immobilienmaklerin iad Deutschland

„Für mich hat iad das beste Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramm. (…) Außerdem und auch sehr wichtig, schätze ich den freundschaftlichen und hilfsbereiten Umgang innerhalb des Netzwerks sehr. So macht die Arbeit noch viel mehr Spaß!“

Diana Marko, iad Beraterin in Emmendingen

Ausbildungsweg vom Immobilienfachwirt und Immobilienwirt

Der Immobilienfachwirt ist eine Aufstiegsfortbildung

Für diese ist eine erfolgreich abgelegte Berufsausbildung in einem anerkannten dreijährigen Ausbildungsberuf und mindestens ein Jahr Berufserfahrung erforderlich.

Alternativ können Sie eine dreijährige Berufspraxis in der Immobilienbranche oder fünf Jahre Berufserfahrung im Bereich Immobilien nachweisen, um zur Prüfung zugelassen zu werden.

Der Ausbildungsweg zum Immobilienwirt hingegen ist flexibler. Es bedarf keiner formalen Ausbildung oder Berufserfahrung für die Ausübung der Tätigkeit. Wie bereits erwähnt, benötigen Sie nur die behördliche Erlaubnis, einen Gewerbeschein und müssen eine Weiterbildung von mindestens 20 Zeitstunden innerhalb von drei Jahren nachweisen. Dabei ist es jedoch unabdingbar, sich umfassend auf dem Immobilienmarkt auszukennen.

Bei iad erhalten Sie auch als Quereinsteiger eine umfassende Ausbildung sowie einen engen Support durch unser bewährtes Coaching-System.

Wie unterscheiden sich die Karrierechancen von Immobilienfachwirt und Immobilienwirt?

Als Immobilienfachwirt haben Sie die Möglichkeit, in Führungspositionen in Immobilienunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften, Bausparkassen oder Fondsverwaltungen zu arbeiten. Sie erhalten ein festes Monatsgehalt und können zusätzlich den Handel und die Vermietung von Immobilien betreiben.

Als Immobilienwirt haben Sie die Möglichkeit, Ihr eigenes Geschäft aufzubauen und als selbstständiger Immobilienmakler zu arbeiten. Dabei profitieren Sie von attraktiven Provisionen für den erfolgreichen Verkauf und die Vermietung von Immobilien.

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Für wen ist die Ausbildung zum Immobilienfachwirt und für wen zum Immobilienwirt geeignet?

Die Ausbildung zum Immobilienfachwirt eignet sich für diejenigen, die eine Führungsfunktion im Immobilienbereich anstreben und bereits Berufserfahrung gesammelt haben.

Sie sollten über organisatorische Fähigkeiten, ein gutes Verständnis für rechtliche und wirtschaftliche Zusammenhänge und Freude am Umgang mit Menschen verfügen.

Die Tätigkeit als Immobilienwirt hingegen eignet sich für Menschen, die sich selbstständig machen und flexibel arbeiten möchten.

Sie sollten Verkaufstalent, ein ausgeprägtes Verhandlungsgeschick und ein gutes Gespür für den Immobilienmarkt mitbringen. Dabei ist es wichtig, dass Sie die Herausforderungen einer Selbstständigkeit tragen können und bereit sind, kontinuierlich in Ihre Weiterbildung zu investieren.

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Wir von iad bieten sowohl erfahrenen Fachleuten als auch Branchenneulingen eine umfassende Ausbildung durch unser bewährtes Coaching-System. Dabei kombinieren wir den Einsatz von E-Learning und Präsenzunterricht, um fundiertes Fachwissen zeitgemäß zu vermitteln. Die gesamte Ausbildung wurde in Zusammenarbeit mit anerkannten Immobilienexperten entwickelt. Auch danach stehen wir unseren iad Immobilienmaklern im Alltagsgeschäft zur Seite, unterstützen sie mit Marketingstrategien und bieten lukrative Provisionsmodelle an.

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